MUSIK und Kampfsport

Seit 2003 beschäftige ich mich mit der koreanischen Kampfkunst Taekwondo.

Sah ich sie anfangs als reinen Sport, ist mittlerweile der philosophische Aspekt in den Vordergrund gerückt. Dieser lässt sich jedoch nur erschließen, wenn man bereit ist, sich weiter zu entwickeln - also durch stetiges Training mit erfahrenen Lehrern. 

 

Das Lernen findet auf Ebene des Unterbewusstseins statt, resultierend aus Wiederholung und daraus entstehender Erkenntnis. Erklärungen werden nur ergänzend gegeben. Wesentlich ist das Begreifen durch eigene Erfahrung. 

 

Die Impulse aus dem Kampfsport haben auch mein Leben als Berufsmusiker beeinflusst. 

Nicht nur die Einstellung zu meinem Instrument hat sich verändert,  auch der Zugang zur Musik an sich. 

Dabei komme ich nicht umhin, bestimmte Strukturen in Frage zu stellen, besonders in Bezug auf die Lehr- und Prüfungssysteme in der klassischen Musik.

 


"Die Grenzen der menschlichen Entwicklung liegen nur im Geiste" (asiatische Weisheit)